Wieder in einer anderen Welt und wieder ist alles anders…
Es erscheint alles kleiner und doch konnte Nary hinter einer durchsichtigen Wand etwas viel Größeres und Weiteres erkennen.Da wollte sie hin, aber wie? Sie beschloss sich ihr Basislager in Sichtweite dieser Wand zu bauen, um sie zu beobachten.. Sie hatte schon so viel Merkwürdiges erlebt, so dass es sie nicht wundern würde, wenn diese Wand eines Tages einfach verschwinden würde. So machte sie sich auf die Suche nach geeigneten Materialien und wurde schnell fündig. Ein Ding , das aus dem gleichen Material zu bestehen schien wie die Wand und etwas, das in der Hitze ihres Feuers schmolz. Es dauerte zwei volle Tage bis sie endlich fertig war und in ihre Höhle ziehen konnte. Die Nahrungssuche gestaltete sich äußerst schwierig, denn es gab kaum Beutetiere in dieser abgeschlossenen Welt im Gegensatz zu der weiten Welt hinter der Wand. In der Zeit,in der sie hier war, hat sie so viel Fressen daran vorbei fliegen sehen, dass ihr ganz anderes wurde. Ab und zu sah sie etwas am Boden oder an der Wand krabbeln aber eigentlich waren diese Tiere viel zu groß .Wenn sie nicht bald etwas finden würde, müsste sie sich wohl einem solchen Kampf stellen…
Nach weiteren 2 Tagen und nur ein paar kargen Mahlzeiten, hatte sie keine andere Wahl. Am Boden entdeckte sie dann ein Krabbeltier und flog näher heran, das Tier schien sie nicht zu bemerken, bis sie es angriff und von oben packte .Es wehrte sich mit seinen Beinen und komischen Fangzähnen.Ein langer Kampf begann und schließlich verlor sie ihn , sie musste aufgeben nachdem das Ding eine ihrer Rückenschuppen abgerissen hatte. Am nächsten Tag wachte sie mit knurrendem Magen auf, ihre Wunden heilten zum Glück schnell ,so dass der Schmerz mittlerweile erträglich war. Als sie aus ihrer Höhle lugte sah sie diese riesigen Gestalten schon wieder die sich bewegten und komische Laute von sich gaben .Sie schienen sie wie immer nicht zu bemerken .Also setzte sie sich an den Rand ihrer Höhle und schaute ihnen zu .Sie waren wirklich faszinierend, von ihnen passten nicht viele in diese Welt. Was sie aber verwirrte war ,dass sie auftauchten und wieder durch eine Öffnung in der Wand, die sich öffnen und schließen ließ, verschwanden. Sie selbst hatte natürlich auch schon versucht durch diese Öffnung zu gelangen, aber sie alleine bekam sie nicht auf. Die riesigen Gestalten flössten ihr Respekt ein ,so konnte sie es nicht riskieren, wer weiß was sie mit ihr anstellten. Als sie so ihren Gedanken nachging spürte sie es auf einmal .Sie wurde ganz aufgeregt , wo kam das nur her? Es tat so gut ihn wieder zu spüren .Sie versuchte sofort heraus zu finden wo er her kam,ungeachtet der Gefahren die sich in dieser Welt befanden. Schon bald wurde sie fündig . Die durchsichtige Wand war anders als sonst, sie gab einen riesigen Spalt frei durch den sie hinaus in die weite Welt fliegen konnte. Sogleich, durch ihren Hunger getrieben, machte sie sich auf die Jagd nach fliegender Beute .Eins nach dem anderen brachte sie in ihre Höhle, bis sie nicht mehr konnte und einfach nur noch fressen wollte. Vollkommen gesättig , fiel sie in einen tiefen Schlaf und träumte von der Welt hinter der Wand. Am nächsten Tag versuchte sie wieder durch den Spalt zu gelangen , doch der war so plötzlich verschwunden wie er erschienen war. Traurig wollte sie zurück in ihre Höhle , doch etwas Komisches lenkte ihre ganze Aufmerksamkeit auf etwas rollendes gelbes … …
Es war sehr schwer sich mit dem Wesen zu verständigen. Mit Hilfe von Zeichen und Gesten konnten sie sich ein wenig über diese merkwürdige Welt austauschen und so erfuhr Nary das es hinter der beweglichen Wand ähnlich aussah. Sie wollte das Wesen überreden mit in die weite Welt hinter der durchsichtigen Wand zu kommen aber es konnte nicht fliegen und tragen konnte Nary es auch nicht, sie wusste schließlich nicht wie weit sie fliegen musste bis sie das Wesen wieder absetzen konnte. Aber sie schloss aus den Gesten das es nach einem anderen Weg suchte und so hoffte sie, dass sie sich draußen Wiedersehen würden.
In den folgenden Tagen sah sie noch weitere Wesen und versuchte sich auch mit eineigen zu verständigen. Dennoch war es ihr vorrangiges Ziel draußen ein weiteres Lager zu bauen. Schon bald hatte sie ein Plätzchen gefunden und einige geeignete Materialien.
Kurz bevor sie fertig wurde, wurde ihr erstes Lager zerstört, alles Lag zersplittert auf dem Boden. Um so leichter viel es ihr in ihr Unterwasserlager zu ziehen. Ein Problem war hier das sie nach zwei Tagen nicht mehr raus gucken konnte weil sie so ein grünes Zeug abgesetzt hatte und sie es sauber machen musste…